Projekte

Ersatzneubau Mehrfamilienhäuser an der St. Wendelin-, Alte Jona- und Kreuzstrasse, Rapperswil-Jona Studienauftrag

Blättler Dafflon - Ersatzneubau Mehrfamilienhäuser an der St. Wendelin-, Alte Jona- und Kreuzstrasse, Rapperswil-Jona Studienauftrag
Blättler Dafflon - Ersatzneubau Mehrfamilienhäuser an der St. Wendelin-, Alte Jona- und Kreuzstrasse, Rapperswil-Jona Studienauftrag
Blättler Dafflon - Ersatzneubau Mehrfamilienhäuser an der St. Wendelin-, Alte Jona- und Kreuzstrasse, Rapperswil-Jona Studienauftrag
Blättler Dafflon - Ersatzneubau Mehrfamilienhäuser an der St. Wendelin-, Alte Jona- und Kreuzstrasse, Rapperswil-Jona Studienauftrag
Blättler Dafflon - Ersatzneubau Mehrfamilienhäuser an der St. Wendelin-, Alte Jona- und Kreuzstrasse, Rapperswil-Jona Studienauftrag
Blättler Dafflon - Ersatzneubau Mehrfamilienhäuser an der St. Wendelin-, Alte Jona- und Kreuzstrasse, Rapperswil-Jona Studienauftrag
Blättler Dafflon - Ersatzneubau Mehrfamilienhäuser an der St. Wendelin-, Alte Jona- und Kreuzstrasse, Rapperswil-Jona Studienauftrag
Blättler Dafflon - Ersatzneubau Mehrfamilienhäuser an der St. Wendelin-, Alte Jona- und Kreuzstrasse, Rapperswil-Jona Studienauftrag
Blättler Dafflon - Ersatzneubau Mehrfamilienhäuser an der St. Wendelin-, Alte Jona- und Kreuzstrasse, Rapperswil-Jona Studienauftrag
PROJEKTE INFO
Ersatzneubau Mehrfamilienhäuser an der St. Wendelin-, Alte Jona- und Kreuzstrasse, Rapperswil-Jona Studienauftrag

Eingeladener Studienauftrag
2025

Bauherrschaft
Gebrüder Knie Schweizer National-Circus AG

Landschaftsarchitektur
Bischoff Landschaftsarchitektur GmbH

Visualisierung
Filippo Bolognese Images

Der Entwurf emanzipiert sich durch seine Eigenständigkeit vom heterogenen Umfeld und schafft gleichzeitig eine harmonische Vermittlung zwischen Quartier und Siedlungsrand. Die klare städtebauliche Setzung nimmt bewusst Bezug zu den umliegenden Strassenräumen. Die geschaffenen Plätze und Wegeverbindungen fördern die Vernetzung mit dem Quartier und generieren ein kohärentes Ensemble.
Durch eine zeitgemässe Interpretation der „Hoftypologie“ schafft das Projekt eine identitätsstiftende Mitte, die über das Quartier hinausschaut und sich selbstbewusst im Ort verankert.

Die Gebäude sind präzise entlang der Strassen positioniert und erzeugen eine klare räumliche Fassung. Die Erschliessung erfolgt direkt vom Trottoir aus, wodurch eine eindeutige und attraktive Adressbildung entsteht. Vor den Eingängen schafft eine üppige Stauden- und Strauchbepflanzung eine qualitätsvolle Vorgartensituation.
Durch die Zwischenräume der Häuserzeilen führen einladende Fusswege in den Innenhof - das lebendige Herz des Ensembles. Dieser zentrale Freiraum verbindet die Siedlung, stiftet Identität und fungiert als Treffpunkt und Erholungsraum für alle Bewohnenden. Er bildet die räumliche und soziale Mitte der Siedlung.

Das Projekt bietet hochwertigen Wohnraum mit einer klaren und effizienten Struktur, die
verschiedene Wohnungstypologien ermöglicht. Die Erdgeschosswohnungen mit privaten Gartensitzplätzen, stellen einen unmittelbaren Bezug zum Aussenraum her. Die durchgängig zweiseitige Ausrichtung aller Wohnungen garantiert eine optimale Belichtung und natürliche Querlüftung. Die Beziehung zwischen Innen- und Aussenraum ist klar definiert: Zur Strasse hin befinden sich die Eingänge, zum Gartenhof hin öffnen sich die Wohnungen zu den grünen Freiräumen. Diese Gliederung schafft eine klare Hierarchie der Räume und unterstützt die intuitive Orientierung innerhalb des Ensembles.
Die Konstruktion basiert auf einem modularen System aus Holzstützen und -trägern.
Brettstapeldecken ohne Verwendung von Klebstoffen ermöglichen eine spätere Zerlegung und Wiederverwendung der Bauteile im Sinne einer zirkulären Bauwirtschaft.

Die Konstruktion vereint ökologische und ökonomische Aspekte zu einem kohärenten Gesamtkonzept. Sämtliche oberirdischen Bauteile sind in vorfabrizierter Holzbauweise geplant, was kurze Bauzeiten, reduzierten Baustellenlärm und ein hohes Mass an Präzision ermöglicht. Die Fassadenverkleidung besteht aus wiederverwendeter Holzschalung der bestehenden Scheune, während die Dächer mit Ziegeln aus dem Bestand gedeckt werden können.