Projekte

Siedlung Gartenstrasse der GBA, Affoltern am Albis Wettbewerb 2. Preis

Blättler Dafflon - Siedlung Gartenstrasse der GBA, Affoltern am Albis Wettbewerb 2. Preis
Blättler Dafflon - Siedlung Gartenstrasse der GBA, Affoltern am Albis Wettbewerb 2. Preis
Blättler Dafflon - Siedlung Gartenstrasse der GBA, Affoltern am Albis Wettbewerb 2. Preis
Blättler Dafflon - Siedlung Gartenstrasse der GBA, Affoltern am Albis Wettbewerb 2. Preis
Blättler Dafflon - Siedlung Gartenstrasse der GBA, Affoltern am Albis Wettbewerb 2. Preis
Blättler Dafflon - Siedlung Gartenstrasse der GBA, Affoltern am Albis Wettbewerb 2. Preis
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Blättler Dafflon - Siedlung Gartenstrasse der GBA, Affoltern am Albis Wettbewerb 2. Preis
Blättler Dafflon - Siedlung Gartenstrasse der GBA, Affoltern am Albis Wettbewerb 2. Preis
PROJEKTE INFO
Siedlung Gartenstrasse der GBA, Affoltern am Albis Wettbewerb 2. Preis

Wettbewerb auf Einladung
2026, 2. Preis

Bauherrschaft
Gemeinnützige Baugenossenschaft Affoltern am Albis

Landschaftsarchitektur
Bischoff Landschaftsarchitektur GmbH

Visualisierung
Nora Walter Images

Das Quartier entlang der Gartenstrasse ist durch seinen gewachsenen Baumbestand und die hangbegleitende Topografie geprägt. Bei der städtebaulichen Setzung der beiden Baukörper und der Organisation der Freiräume gilt es, die unterschiedlichen Strassenraumqualitäten von Gartenstrasse und Luckenhölzliweg aufzunehmen und für die neue Wohnsiedlung einen qualitätvollen, charakteristischen und identitätsstiftenden Aussenraum zu realisieren. Der begrünte Hof zwischen den beiden Häusern ist das räumliche Herzstück der Siedlung. Er öffnet sich bewusst gegen Norden, sodass auch die Nachbarn an der Qualität des Aussenraums partizipieren können.

Die Topografie bestimmt die Lage der zwei Häuser. Der Höhenunterschied wird als natürliche Qualität empfunden. Zusammen mit den Nachbarn im Norden bilden sie
einen begrünten, durchlässigen Hof. Der Gartenhof ist offen, die Nachbarn partizipieren daran. Das Haus am Luckenhölzliweg steht über dem bestehenden Bunker. Das fünfte Obergeschoss springt bei beiden Häusern um rund drei Meter zurück – eine Dachterrasse entsteht, das Volumen wirkt niedriger. Es ist eine Geste gegenüber den Nachbarn und eine Antwort auf den Mehrhöhenzuschlag.

Die Fenster sind Lochfenster. Die Brüstungshöhe variiert je nach Raum und Situation. Sie definiert Privatheit, lässt auch im Sitzen den Blick nach draussen schweifen. Die Lüftungsflügel haben handliche Dimensionen.
Dort, wo es der Grundriss erlaubt, rücken die Fenster zusammen. Aus mehreren Öffnungen wird eine. Die Fassade beginnt zu leben. Sie hat einen funktionalen Ausdruck und den Massstab eines Wohnungsbaus. Die Fenster tragen das Innere nach aussen. Man sieht, dass hier gewohnt wird.

Beide Häuser sind als Vier-Spänner organisiert. Alle Wohnungen sind zwei- oder dreiseitig orientiert und gut belichtet. Die Loggia ist mehr als ein Balkon – sie ist ein gedeckter Aussenraum, nutzbar bei Regen und bei Sonne. Die Entrées dienen als Foyer, nutzbar als Antichambre oder auch als Spielzimmer. Die polygonale Form führt dazu, dass sich die Grundrisse verformen und vielfältige Räume und Sichtbeziehungen ermöglichen. Die Geometrie der Häuser begünstigt die Wohntypologien. Sie passt sich den Gegebenheiten des Ortes an und ermöglicht den Wohnungen zusätzliche Orientierungen.