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Wohnüberbauung Eichwaldstrasse, Luzern Wettbewerb 1. Preis

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PROJEKTE INFO
Wohnüberbauung Eichwaldstrasse, Luzern Wettbewerb 1. Preis

Wettbewerb im selektiven Verfahren
2019, 1. Preis

Planung und Ausführung
2019 – 2023

Bauherrschaft
Wohngenossenschaft Geissenstein - EBG

Landschaftsarchitektur
Johannes von Pechmann Landschaftsarchitekt

Baumanagement
Hauri Baumanagement AG

Visualisierung
Nightnurse Images GmbH, Zürich

Die Eichwaldstrasse liegt an der Grenze des dichten Stadtkörpers der Stadt Luzern zur Allmend und dem Kasernenareal. Der Ort profitiert von seiner Nähe sowohl zum Zentrum als auch zum angrenzenden Naherholungsgebiet und der Landschaft, die von der Kulisse des Pilatus-Massivs geprägt ist. Das Quartier lebt von seiner Durchmischung von alten und neuen Häusern und wird auch in Zukunft einen typologischen und massstäblichen Wandel erleben. Die Aufgabe zeigt wie schon heute die gewünschte Verdichtung eine grosse Herausforderung darstellt. Insbesondere die Nähe zum denkmalgeschützten Salzmagazin und dessen Integration in eine städtebaulich kohärente Lösung führt zu einer höchst interessanten jedoch äusserst anspruchsvollen Ausgangslage. Die neue Siedlung besteht aus zwei Häuser, die parallel zueinander stehen und dazwischen einen Platz aufspannen in dessen Mitte das Salzmagazin – etwas quer – stehen bleibt und dem Ort seine unnachahmliche Identität verleiht. Mit dieser präzisen Setzung wird einerseits angemessen auf das Salzmagazin reagiert und andererseits der ihm gebührende Platz in der Mitte der Siedlung in Zentrum eines neuen umlaufenden Platz gewährt. Der Eingang zur Siedlung erfolgt von der Eichwaldstrasse her, praktisch am selben Ort wie heute. Hier wo die Genossenschaft ihre Adresse hat, befindet sich auch der Eingang zur Cafébar und den gemeinschaftlichen Nutzungen, die den neuen Siedlungsplatz rundum beleben. Der bestehende Brunnen wird ins Zentrum gerückt und ein Teil der neuen Identität. Alle Hauseingänge befinden sich am Platz. Sowohl jene des Salzmagazins als auch zum Haus Nord und zum Haus Süd. Es gibt keine seitlichen oder rückwärtigen Eingänge. Die neuen Häuser formen im Erdgeschoss je eine Galerie, die zusammen mit dem grossen auskragenden Vordach des Salzmagazins den Platz erweitern und zwischen gemeinschaftlichem und privatem Raum vermitteln.

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